Warum ich als Autor von 13 Büchern jetzt anderen helfe, ihre Expertise zu Papier zu bringen
Das eigentliche Problem
Nach 13 Büchern werde ich oft gefragt: "Wie findest du die Zeit zum Schreiben?"
Die ehrliche Antwort?
Ich hatte auch keine Zeit.
15 Jahre als Trainer. Vollzeit-Jobs. Spitzengastronomie. 6 Jahre als Roadie. Drei Ehen, drei Scheidungen. Ein Leben, das nicht stillstand, während ich schrieb.
Aber ich habe trotzdem geschrieben.
Nicht weil ich ein besonderes Talent hatte. Nicht weil ich mehr Stunden am Tag hatte als andere. Nicht weil das Schreiben mir leichtfiel.
Sondern weil ich verstanden habe: Das Problem ist nicht die Zeit. Das Problem ist das System.
Die Bücher, die nie geschrieben werden
In den letzten 15 Jahren habe ich hunderte Führungskräfte trainiert. Viele davon hatten mehr Expertise als ich. Mehr Erfahrung. Mehr Geschichten. Mehr Wissen, das es wert wäre, festgehalten zu werden.
Und fast alle sagten dasselbe:
"Ich sollte wirklich mal ein Buch schreiben." "Irgendwann, wenn ich Zeit habe." "Wenn ich in Pension gehe."
Die meisten haben nie angefangen.
Und die Meisten, die angefangen haben, sind an einem von drei Punkten gescheitert:
Punkt 1: Der leere Bildschirm
Sie wussten, was sie sagen wollten. Aber nicht, wie sie es strukturieren sollten. Keine Gliederung. Keine roten Fäden. Nur fragmentierte Gedanken, die nicht zusammenkommen wollten.
Punkt 2: Die fehlende Disziplin
Sie hatten einen Anlauf genommen. 20 Seiten geschrieben. Dann kam ein wichtiges Projekt. Ein dringender Termin. Eine Krise. Und das Manuskript verschwand in der Schublade.
Punkt 3: Die Selbstzweifel
"Wer bin ich, ein Buch zu schreiben?" "Das haben schon andere besser gemacht." "Meine Gedanken sind nicht wichtig genug."
Jeder dieser Punkte ist überwindbar. Aber ohne System, ohne Struktur, ohne jemanden, der sagt "Weiter, das ist der Weg" - scheitern die meisten.
Und das ist eine Verschwendung.
Was ich gelernt habe
13 Bücher klingen nach viel. Aber die ersten sechs waren mE. Müll.
Verkaufszahlen? Peinlich. Reichweite? Nicht existent. Qualität? Durchwachsen.
Aber irgendwo zwischen Buch 5 und Buch 9 habe ich etwas verstanden:
Ein Buch zu schreiben ist keine Frage des Talents. Es ist eine Frage des Systems.
Das System, das ich entwickelt habe, besteht aus drei Elementen:
Element 1: Klarheit vor Kreativität
Die meisten Menschen fangen an zu schreiben, ohne zu wissen, was sie sagen wollen. Sie denken: "Ich schreibe einfach drauflos, dann kommt das schon."
Kommt es nicht.
Was funktioniert:
Zuerst die Kernbotschaft definieren (in einem Satz)
Dann die 5-7 Hauptkapitel festlegen
Erst dann schreiben
Ein Buch ist kein Stream of Consciousness. Es ist Architektur. Ohne Bauplan wird es ein Chaos.
Element 2: Konsistenz statt Motivation
Motivation kommt und geht. Ich hatte Tage, an denen ich keine Lust hatte zu schreiben. Viele Tage.
Was mich durch 13 Bücher gebracht hat, war nicht Leidenschaft. Es war Routine.
500 Wörter pro Tag. Jeden Tag. Egal wie ich mich fühlte.
500 Wörter sind nichts. 15-20 Minuten. Aber über 6 Monate sind das 90.000 Wörter. Ein komplettes Buch.
Die meisten scheitern, weil sie auf den perfekten Tag warten. Den gibt es nicht.
Element 3: Externe Struktur
Das Wichtigste, was ich gelernt habe: Du brauchst jemanden, der dich zur Rechenschaft zieht.
Nicht einen Lektor, der später dein fertiges Manuskript korrigiert. Sondern jemanden, der während des Prozesses sagt: "Hast du diese Woche deine 500 Wörter geschrieben?"
Ohne externe Struktur verlierst du dich. Mit externer Struktur bleibst du auf Kurs.
Warum ich jetzt anderen helfe
Vor einigen Jahren bekam ich eine Nachricht von einem CEO, den ich vor Jahren trainiert hatte.
"Bernhard, ich habe 30 Jahre Führungserfahrung. Ich möchte ein Buch schreiben, bevor ich in Pension gehe. Aber ehrlich gesagt: Ich bin kein Schreiber. Kannst du das für mich machen?"
Ich sagte zu.
Nicht als der klassische Ghostwriter, der aus drei Stichworten ein generisches Buch erfindet. (Auch wenn das bestimmt auch klappen würde... )
Sondern als jemand, der die individuelle Expertise extrahiert und zu einem Buch formt.
Wir haben uns alle zwei Wochen für 90 Minuten getroffen. Ich habe Fragen gestellt. Er hat erzählt. Ich habe aufgenommen, transkribiert, strukturiert. Ich habe die Kapitel geschrieben - basierend auf seinen Worten, seinen Geschichten, seiner Expertise.
Dann habe ich ihm geschickt, was ich geschrieben hatte. Er hat gelesen, korrigiert, ergänzt. Wir haben iteriert.
Nach 9 Monaten hatte er sein Buch.
Seine Gedanken. Seine Erfahrungen. Seine Botschaft.
Meine Struktur. Meine Formulierungen. Mein Handwerk.
Das Buch war gut. Nicht perfekt. Aber gut genug, um veröffentlicht zu werden. Und vor allem: Es existierte.
Ein Buch, das ohne diesen Prozess nie entstanden wäre.
Seitdem habe ich vielen weiteren Führungskräften geholfen, ihre Bücher zu schreiben.
Wie das funktioniert
Ich bin Ghostwriter.
Aber nicht der klassische Typ, der aus drei Stichworten ein Buch erfindet.
Sondern der Typ, der deine Expertise durch intensive Gespräche extrahiert und zu einem Buch formt.
Der Unterschied ist entscheidend:
Klassischer Ghostwriter: Du gibst grobe Ideen, er schreibt das Buch, du unterschreibst.
Mein Ansatz: Du lieferst die Expertise. Intensiv. Durch Gespräche, Interviews, Reflexionen. Ich strukturiere, fasse zusammen, bringe es in Form. Ich schreibe das Buch - aber jedes Wort basiert auf deinen Gedanken, deinen Erfahrungen, deiner Stimme.
Das erfordert Arbeit von beiden Seiten.
Phase 1: Klarheit schaffen (2-4 Wochen)
Wir treffen uns. Ich stelle Fragen. Viele Fragen. Stunden von Gesprächen.
Was ist deine Kernbotschaft?
Welche Erfahrungen sind prägend?
Was soll der Leser am Ende verstanden haben?
Ich höre zu. Ich bohre nach. Ich hinterfrage.
Am Ende dieser Phase haben wir keine 200 Seiten geschrieben. Aber wir haben einen klaren Bauplan. Deine Gedanken sind strukturiert. Die Kapitel sind definiert. Der rote Faden ist klar.
Das ist die Basis von allem.
Phase 2: Extrahieren und Schreiben (4-6 Monate)
Jetzt beginnt die intensive Phase.
Regelmäßig treffen wir uns - für 60-90 Minuten. Du erzählst. Ich frage nach. Du vertiefst. Ich fordere Beispiele, Geschichten, konkrete Situationen.
Diese Gespräche nehme ich auf (mit deiner Erlaubnis). Ich transkribiere. Ich destilliere. Ich forme daraus die Kapitel.
Du lieferst die Rohdiamanten. Ich schleife sie.
Dann schicke ich dir, was ich geschrieben habe. Du liest. Du korrigierst. Du sagst: "Das klingt nicht nach mir" oder "Genau das wollte ich sagen."
Wir iterieren. Wir verfeinern. Wir bleiben im Rhythmus.
Das ist kein Prozess, bei dem du dich zurücklehnst und wartest. Es ist ein Prozess, bei dem du aktiv mitdenkst - aber nicht selbst vor dem leeren Bildschirm sitzt.
Phase 3: Verfeinern (1-2 Monate)
Wenn das Manuskript steht, gehen wir es gemeinsam durch. Kapitel für Kapitel.
Ich lese laut vor. Du hörst zu. Wenn etwas nicht nach dir klingt - ändern wir es. Wenn etwas zu akademisch klingt - vereinfachen wir es. Wenn etwas fehlt - ergänzen wir es.
Am Ende hast du ein Buch, das:
Deine Gedanken enthält (nicht meine)
Deine Stimme hat (nicht meine)
Deine Geschichten erzählt (nicht meine)
Aber mit der Struktur und Klarheit von jemandem, der diesen Weg schon 13 Mal gegangen ist.
Für wen das funktioniert
Nicht für jeden.
Wenn du ein Buch schreiben willst, aber nicht bereit bist, deine Expertise zu teilen - dann bin ich der Falsche.
Wenn du ein Buch willst, bei dem du drei Mal "Ja" sagst und ich den Rest erfinde - dann bin ich der Falsche.
Aber wenn du:
Expertise hast, die es wert ist, festgehalten zu werden
Eine Botschaft hast, die du in die Welt bringen willst
Bereit bist, deine Gedanken in intensiven Gesprächen zu teilen
Vertrauen hast, dass ich deine Stimme treffen kann
Ehrlich sein willst, nicht perfekt
Ein Vermächtnis schaffen willst, nicht nur ein weiteres Business-Buch
Dann könnte das funktionieren.
Du musst nicht schreiben können. Du musst nicht vor dem leeren Bildschirm sitzen. Du musst nicht wissen, wie man ein Buch strukturiert.
Du musst nur bereit sein, deine Expertise zu teilen. Intensiv. Ehrlich. In Gesprächen, die tiefer gehen als Small Talk.
Den Rest mache ich.
Warum ich das mache
Ich brauche eigentlich kein weiteres Buch zu schreiben. 13 wären genug. Dennoch fasse ich meine Gedanken immer wieder zusammen und forme es weiterhin zu Büchern.
Zudem habe ich ein System entwickelt, das funktioniert. Und ich sehe, wie viel wertvolles Wissen verloren geht, weil Menschen nicht wissen, wie sie es festhalten sollen.
Das ist Verschwendung.
Potentialismus bedeutet für mich: Ungenutztes Potenzial aktivieren.
Nicht nur in dir selbst. Sondern auch in anderen.
Wenn du schon lange daran denkst, ein Buch zu schreiben - wenn du Expertise hast, die es wert ist, geteilt zu werden - wenn du bereit bist, die Arbeit zu machen, aber nicht weißt, wo du anfangen sollst:
Schreib mir.
Keine Verpflichtung. Kein Sales-Pitch. Nur ein Gespräch darüber, ob das, was du zu sagen hast, ein Buch werden sollte.
Und wenn ja - wie wir das gemeinsam hinbekommen.
Bernhard Ehm Autor von 13 Büchern | Potentialismus-Begründer | Management by Horsemanship
P.S.: Das hier ist kein klassisches Ghostwriting-Angebot. Ich arbeite mit maximal 1-2 Personen gleichzeitig - pro Jahr. Weil jedes Buch-Projekt intensive Begleitung braucht. Wenn du ernsthaft interessiert bist, melde dich frühzeitig.