"Bernhard, warum schreibst du eigentlich Bücher für andere?" – eine Frage, die mir oft gestellt wird.

Zwei Gründe:

 

1. Weil ich es kann.

14 eigene Bücher geschrieben.

·  14 mal Wissen strukturiert

·  14 mal komplexe Gedanken aufs Papier gebracht

·  14 mal den gesamten Prozess durchlaufen (Konzept → Struktur → Schreiben → Überarbeiten → Fertigstellen)

Ich kenne das Handwerk.

 

Aber das wäre nur die technische Antwort.

Die ehrliche Antwort ist:

 

2. Weil ich es liebe, von anderen zu lernen.

 

Als „Dokumenteur“ vereine ich beides:

 

Ich schreibe nicht einfach "Bücher für Leute, die keine Zeit haben."

Ich dokumentiere Expertise von Menschen, die unbezahlbare Erfahrung haben.

Und dabei lerne ich mehr als in jedem Seminar.

 

Ein Beispiel:

Ich dokumentiere gerade das Wissen eines CEOs, der drei Unternehmen aufgebaut hat.

Er erzählt mir, wie er Krisen durchgestanden hat. Welche Entscheidungen er bereut. Was er anders machen würde.

Das steht in keinem Lehrbuch.

 

Das ist implizites Wissen – das verschwindet, wenn er es nicht aufschreibt.

Das ist Thought Leadership vom Feinsten!

 

Und ich bin der, der zuhört. Der fragt. Der strukturiert.

Der es so aufs Papier bringt, dass es bleibt- und der dabei lernen darf

 

Das ist keine "Dienstleistung".

Das ist Privileg.

 

Ich sitze mit Menschen zusammen, die jahrzehntelang gebaut, gekämpft, gelernt haben.

Und ich darf ihr Wissen festhalten.

 

Das ist, warum ich es mache.

Nicht nur, weil ich es sehr gut kann.

Sondern weil ich dabei lerne – von den Besten.

 

Deshalb nenne ich mich Dokumenteur.

Nicht Ghostwriter. Dokumenteur.

 

Jemand, der Wissen sichtbar macht – bevor es verloren geht.

Und der dabei selbst wächst.

 

Was ist deine Expertise, die dokumentiert werden sollte?

 

Bevor sie mit dir stirbt?

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